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Serie Benchmarks: BCG Most Innovative Companies 2018

Unternehmen, die sich im Ideenwettbewerb von der Konkurrenz abheben wollen, müssen laufend einzigartige Produkte auf den Markt bringen. Aber lässt sich objektiv messen, wie innovativ ein Unternehmen ist? Etliche Rankings versuchen sich daran – und müssen letztlich doch scheitern. Eine Metaanalyse mit besonderem Blick auf das Abschneiden der Gesundheitsbranche im Innovationswettkampf. 

Boston Consulting Group (BCG) Most Innovative Companies 2018

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) konzetriert sich ganz auf die Global Player. Im Innovationsranking tauchen denn auch kaum überraschende Namen auf. Die ersten Plätze belegen Google-Mutter Alphabet, Amazon, Apple und Microsoft. Daran hat sich in den vergangenen Jahren nicht viel geändert. Laut BCG liegt das daran, dass diese Unternehmen regelmäßig in ihre Innovationsergebnisse reinvestieren. Google zum Beispiel erneuere regelmäßig die eigenen Angebote und Algorithmen. Amazon finde immer neue Wege, um mit Nutzern in Kontakt zu treten.

Auf den unteren Rängen herrscht mehr Bewegung. Die Unternehmen hier sind also laut BCG-Ranking nicht so nachhaltig innovativ wie die Toptitel. Beispiel Johnson & Johnson: Als bestes Pharmaunternehmen hat es der US-Konzern zuletzt auf Rang 14 des Vergleichsfelds geschafft. Seit dem Jahr 2005 war Johnson & Johnson bereits mehrfach in den Top 50 vertreten. Zuletzt ist der Pharmakonzern von Platz 29 im Jahr 2016 deutlich nach oben geklettert. Nur noch ein weiteres Unternehmen aus der Gesundheitsbranche findet sich unter den besten 50: der US-Pharmakonzern Pfizer.

Für das „Most-Innovative-Companies“-Ranking befragt BCG weltweit „Senior Innovation Executives“, also Führungskräfte der Innovationsabteilungen in Unternehmen. Sie sollen in einer repräsentativen Umfrage angeben, welche Unternehmen für sie innerhalb und außerhalb ihrer Branche am innovativsten sind. Die Stimmen aus der eigenen Branche und die aus anderen nehmen für den von der BCG errechneten Innovationswert dann jeweils 30 Prozent ein. Die verbleibenden 40 Prozent bestimmt der Kursgewinn der vergangenen drei Jahre. Das Ranking mischt also einen innovativen Ruf mit Erfolg an der Börse.