Pollvention: KI made in Bejing

MOMENTUM: DIE BILDERSTORY

Was es mit Pollvention auf sich hat? Eine klassische Wortneuschöpfung der TL-Redaktion: In Transformation Leader finden Sie nämlich keine klassischen Ressorts, sondern Inspiration zu den sieben zentralen Topoi des Innovationsmanagements, die wir in Wort und Szene setzen: (1) User Experience, (2) Startups, (3) Innovation Ecosystem, (4) Corporate Learning, (5) Leadership und last but not least das, was die Angelsachsen „Innovation Policy“ nennen und immer ein bisschen Umfrage getriggert ist. Wir nennen es: (6) Pollvention.

Sieht so die Kieler Förde in 30 Jahren aus? Das Land Schleswig-Holstein will beim Thema künstliche Intelligenz reüssieren und legt daher ein Sondervermögen von 4,5 Millionen Euro an. Auch in Berlin wird das KI-Potenzial sorgfältig analysiert mit der Konsequenz, dass vielleicht eine Milliarde Steuer-Euro über die Jahre in die Erforschung der KI gepumpt wird. Man dürfe die künstliche Intelligenz nicht den Amerikanern und Chinesen überlassen, heißt es zur Begründung. Die Manager im Silicon Valley und am Perlflussdelta werden sicher schon nervös in Anbetracht der deutschen Innovationspolitik, die unsere Redaktion „Pollvention“ nennen will. Allein eine Stadt wie Tianjin im Nordosten Chinas steckt 14 Milliarden Euro in ihre KI-Wirtschaft. Denn China will bis 2030 offiziell Supermacht auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz sein. Dass in China den Worten auch Taten folgen, wissen sie in Shenzhen (Foto) aus eigener Erfahrung. Bevor die Region 1979 zur Sonderwirtschaftszone ernannt worden war, befand sich dort ein größeres Fischerdorf. Danach wurde Shenzhen laut Bericht der UNO zur am schnellsten wachsenden Stadt in der Geschichte der Menschheit.

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