Auf- und Abstieg: Im DAX-Bau

Schon vor der Corona-Krise lief es beim Hannoveraner Autozulieferer Continental nicht rund. Nach einem Milliardenverlust im Jahr 2019 fielen auch die Zahlen zu Jahresbeginn ernüchternd aus. Aber an der Leine haben sie inzwischen eine gewisse Routine im Umgang mit Hiobsbotschaften.

FDP fordert deutschlandweite Corona-Klinik-Stresstests

Zur Vorbeugung einer zweiten Corona-Welle sollen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und das Robert-Koch-Institut (RKI) deutschlandweit nach bundeseinheitlichen Kriterien regionale Stresstests für Krankenhäuser und die weiteren Versorgungsstrukturen des Gesundheitswesens veranlassen. Das forderte der FDP-Bundestagsabgeordnete und Professor für Infektiologie, Andrew Ullmann, am Dienstagmittag im Interview mit ZENO to go.

Re-Industrialisierung: Internet der Dinge

Berichte über die Industrie in den USA wurden zu Beginn des Jahrtausends vornehmlich mit verrosteten Autos und einsturzgefährdeten Fabrikhallen aus Detroit bebildert. Wer in Amerika nicht auf den Digitalisierungszug aufgesprungen war, blieb auf der Strecke, so die Botschaft aus „Motor City“.

Recover

Als habe Edward Hopper geahnt, wie sich ein Shutdown anfühlt. „Morgen in Cape Cod“ heißt sein Bild voller Leere. Kaum vorstellbar, dass die Dame im Erker das bewegte Leben beobachtet. Die Baseler Fondation Beyeler widmet Hopper in diesem Frühjahr eine Ausstellung. Doch wie so ziemlich alle Einrichtungen schloss auch die Fondation infolge der Corona-Krise Mitte März die Türen. Die Baseler antworteten auf den Shutdown nun so, wie es in Krisen oft zu beobachten ist: Sie wurden kreativ.

Zwang macht unproduktiv

Friederike Fabritius ist Neurowissenschaftlerin, Speakerin und preisgekrönte Autorin. Gerade arbeitet sie an einem Buch zur Frage, wie Männer und Frauen am Arbeitsplatz ticken, unter welchen Bedingungen sie die beste Performance bringen können. Sie warnt davor, in der jetzigen Krise nur kurzfristig zu denken und sieht eine wichtige Rolle für Low-Stress-Performer mit Weitblick. Sterben durch zu kurzfristig gedachtes Krisenmanagement Menschen?

DKG-Präsident contra Minister

Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Fortführung des finanziellen Rettungsschirms für Krankenhäuser stößt auf heftigen Widerstand bei der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Deren Präsident Dr. Gerald Gaß sagte am Dienstagmittag bei ZENO to go: „Was der Minister vorgelegt hat, ist ein ziemlich komplexes Berechnungssystem. Wir lehnen das ab. Wir haben gezeigt, es geht anders.“