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„Gemeinsam Europa wieder stark machen“

Die Covid-19-Pandemie stellt eine beispiellose Herausforderung für Europa und die ganze Welt dar. Als globale Gesundheitskrise hat sie die Gesellschaften und Volkswirtschaften der EU-Mitgliedsstaaten auf dramatische Weise getroffen. Sie erfordert dringendes, entschlossenes und umfassendes Handeln auf allen Ebenen, lokal, regional, national und insbesondere auch auf europäischer Ebene. In Zeiten offener Grenzen lassen sich Epidemien und andere globale Herausforderungen nur gemeinsam bekämpfen. Europas Staats- und Regierungs-Chefs scheinen das prinzipiell erkannt zu haben, wie ihre Gemeinsame Erklärung vom 26. März 2020 zeigt. Allein: Es gilt jetzt, an die Umsetzung zu gehen.

Durchbruch für die Telemedizin

Katharina Jünger führt die Telemedizin-Plattform Teleclinic, die bereits vor Corona-Zeiten kräftig gewachsen ist. Das Start-up muss sich gegen starke Konkurrenz aus dem Ausland behaupten. Doch seit Kurzem ziehen die Münchener ihren Wettbewerbern um gesetzlich Versicherte davon – und gehen nach dem Verkauf an die „Zur Rose“-Gruppe gestärkt weiter voran.

Gesundheits-App soll Gesundheitssyteme effizienter machen

Mehr als zehn Millionen Menschen haben die App von Ada Health bereits heruntergeladen. Um Geld zu verdienen, setzt das Start-up auf Partnerschaften mit Krankenversicherungen, Regierungen und Gesundheitsversorgern. In der Corona-Krise kommen nun auch Arbeitgeber auf das Unternehmen zu. US-Marktforschern zufolge dürfte im Jahr 2025 jeder zweite Patient zuerst einen virtuellen Gesundheitshelfer um Rat fragen – und nicht einen Arzt.

Historisches Projekt

Pharmaunternehmen arbeiten weltweit an einem Impfstoff gegen Covid-19, eine nie da gewesene, globale Kraftanstrengung. Die ersten klinischen Studien laufen, doch noch ist aber unklar, ob eine Immunisierung auf diesem Weg zu erreichen ist. Ein entscheidendes Mittel zur Eindämmung der Pandemie bis dahin: Testen, testen, testen. Eine deutsche Firma ist da Vorreiter.

Ein kommunaler Krankenhauskonzern kann ein sinnvoller Weg sein

Ambulantisierung und Digitalisierung verändern die Medizin. Doch Deutschland hinkt hinterher, nicht zuletzt wegen eines immer deutlicher werdenden Investitionsstaus in den Krankenhäusern, aber auch nicht gehobenen Effizienzreserven, vor allem in kommunalen Häusern. Nun drohen auch noch wirtschaftlich stürmische Zeiten infolge der Corona-Krise. Zeit, neu zu denken! Ein kommunaler Krankenhauskonzern kann ein sinnvoller Weg sein.

„Die Krise erhöht den Druck“: Nur digitale Vorreiter haben Zukunftschancen – Interview mit Dr. Christian Heitmann, Curacon

Das deutsche Gesundheitswesen hinkt digital hinterher. Doch aufgrund der globalen Corona-Pandemie erleben telemedizinische Angebote einen Boom. Krankenhäuser und Pflegeheime müssen sich strategisch daranmachen, ihre Einrichtungen digital voranzubringen, sagt Dr. Christian Heitmann, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmensberatung bei Curacon.