Krankenhäuser sollen sich melden

Quelle: AOK Rheinland/Hamburg

Der Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg, Matthias Mohrmann, sichert Krankenhäusern mit akuten Liquiditätsproblemen infolge der Corona-Krise Unterstützung zu. Im „Transformation Talk“, dem Podcast von Transformation Leader, sagt Mohrmann: „Niemand hat ein Interesse, ein Krankenhaus, das sich um Corona-Patienten kümmert, in eine wirtschaftliche Schieflage geraten zu lassen.“  

Dazu seien die Krankenkassen vor Ort auch gesprächsbereit. Krankenhäuser mit Liquiditätsproblemen sollten sich melden. 

Der AOK-Vorstand signalisierte auch, dass die von der Regierungskoalition festgelegte Fördersumme in Höhe von 50.000 Euro für neue Intensivbetten noch nicht das letzte Wort sein müsse. Im Nachgang der Krise könne dieser Betrag durchaus noch steigen. 

Im internationalen Vergleich sei Deutschland jedenfalls gut aufgestellt, was Intensivbetten angehe. Mohrmann zeigte sich zuversichtlich, dass Corona-Patienten auch in den kommenden Wochen in Deutschland adäquat versorgt werden können.  

Zugleich bekräftigte er aber, dass ein Umbau der Krankenhausstruktur mit einer Verlagerung in den ambulanten Sektor weiter geboten sei. Daran ändere die Krise nichts. Das gelte gerade in Ballungsgebieten für die Grundversorgung, selbstverständlich aber nicht für die Intensivmedizin, erklärte Mohrmann.  

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