Forderung nach Regulierungsoffensive für Digitalisierung

Klare Standards und eine einheitliche Sprache für den Datenaustausch sind im deutschen Gesundheitswesen immer noch unzureichend verankert. Das machte Prof. Dr. Sylvia Thun, Director Core Unit eHealth und Interoperability am Berliner Institut für Gesundheitsforschung, am Mittwochmittag bei ZENO to go deutlich. Thun bejahte die Frage, ob das bedeute, dass Deutschland eine nationale Regulierungsoffensive für mehr Digitalisierung im Gesundheitswesen benötige.

Gegenüber einem Digitalisierungsfonds für Krankenhäuser, wie er teilweise gefordert wird, zeigte sie sich etwas skeptisch. Die Medizininformatiker rät dazu, zuerst eine Strategie zu erarbeiten. Hilfreich dabei könne eine staatliche Koordinierungsstelle sein, erklärte sie.

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