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Gesundheits-App soll Gesundheitssyteme effizienter machen

Mehr als zehn Millionen Menschen haben die App von Ada Health bereits heruntergeladen. Um Geld zu verdienen, setzt das Start-up auf Partnerschaften mit Krankenversicherungen, Regierungen und Gesundheitsversorgern. In der Corona-Krise kommen nun auch Arbeitgeber auf das Unternehmen zu. US-Marktforschern zufolge dürfte im Jahr 2025 jeder zweite Patient zuerst einen virtuellen Gesundheitshelfer um Rat fragen – und nicht einen Arzt.

Corona hilft Startups zum Durchbruch

Viele Start-ups kämpfen in der Corona-Krise ums Überleben. Doch im Gesundheitswesen wird die Krise zur echten Chance: Junge Digital-Health-Unternehmen kommen vergleichsweise gut durch die Zeit – und können in Kürze auf zusätzliche Einnahmen hoffen.

Big Data und KI gegen Pandemien

Große Datenmengen könnten in Zukunft dazu beitragen, Ausbrüche gefährlicher Infektionskrankheiten und ihre Ausbreitung besser vorherzusagen. Bislang kommt es aber vor allem noch auf das menschliche Gespür an.

Wenn alle führen

Führung ohne Hierarchie soll das Engagement und die Kreativität von Mitarbeitern fördern. Die Berliner Kondomhersteller Einhorn arbeiten bereits seit Jahren nach dem Prinzip der sogenannten Holakratie. Was die Vorreiter mit Teamstrukturen ohne Chefs erlebt haben.

Frisches Kapital

Investitionsmittel, Aufmerksamkeit und Tipps für das eigene Geschäftsmodell: Crowdinvesting kann für junge Unternehmen eine Finanzierungsform sein, die mehr bietet als nur Geld. Auch wenn sie wohl eine Nische bleiben wird.

Lichtjahre entfernt

Mit dem Digitale Versorgung-Gesetz dürfen Krankenkassen sich künftig auch finanziell in Start-ups engagieren. Mehr noch als Investitionsmittel aus dem Topf der Versicherten beten innovative Jungunternehmen aber einen kulturellen Wandel in der Branche herbei.

SBK-Chef warnt vor Start-up-Euphorie durch neues Gesetz

Das Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) ebnet den Weg für Krankenkassen, sich aktiv mit bis zu zwei Prozent Kapital ihres Rücklagevermögens in das Marktgeschehen um digitale Gesundheitsanwendungen einzumischen. Hans Unterhuber, seit 2002 Vorstandsvorsitzender der Siemens-Betriebskrankenkasse, warnt vor großen Erwartungen.