Anzeige

Big Techs Macht

Microsoft, Amazon und Co. investieren Milliarden in KI-Lösungen im Gesundheitsbereich. Bei ihrer riesige Nutzerbasis und üppigen Cash-Reserven können US-Konkurrenten kaum mithalten. Doch neue Gesetze könnten auch ihnen das Leben schwerer machen.

„AI made in Germany“

Die deutsche Gesundheitswirtschaft kann durch KI-Innovationen auch in Zukunft auf dem weltweiten Markt ganz vorne mitmischen. Der Gesundheitssektor könnte die Automobilwirtschaft hierzulande dank „AI made in Germany“ sogar als Schlüsselindustrie ablösen. Dabei kommt dem oftmals gescholtenen Datenschutz eine wichtige Rolle zu.

Impfstoff aus dem Drucker

Eine kleine, mobile Produktionsanlage für Impfstoffe und individuelle Therapien – daran arbeitet das deutsche Biotech-Unternehmen Curevac mit einer Tesla-Tochter. So könnten Impfstoffe künftig weltweit schneller zugänglich werden. Im Rennen um den Bau eines Druckers sind die beiden Unternehmen aber nicht allein.

„Medizinischer Fortschritt lebt von Datentransparenz“- Interview mit Andreas Gerber

Mit der rasend schnellen Entwicklung von Impfstoffen hat die Pharmaindustrie Innovationskraft bewiesen. Doch mit einer intelligenteren Verwertung medizinischer Daten ließe sich noch viel mehr für die Menschheit erreichen, sagt Andreas Gerber, Vorsitzender der Geschäftsführung von Janssen Deutschland, dem in der Pharmasparte tätigen Tochterunternehmen des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson in Neuss.

Ist die kommunale Trägerschaft von Kliniken zukunftsfähig?

Nicht alle Kliniken in kommunaler Trägerschaft werden als stationäre Versorger überleben. Sie können jedoch beispielsweise als ambulant orientierte Gesundheitszentren eine Perspektive haben. Zudem können regionale und überregionale Kliniknetzwerke den kommunalen Gedanken weiterentwickeln – und gerade auch dort tätig werden, wo rein marktwirtschaftliche Grundsätze nicht ausreichend greifen.

Hackathon: Von der Idee bis zur Umsetzung im Vollsprint

Der Hackathon wird erwachsen. Nach unzähligen Experimenten, die hip, aber oft auch ergebnisarm verliefen, beginnt nun eine Ära, in der Datenkünstler mit Branchenexpertise und Ausdauer gefragt sind. Transformation Leader hat mit loomr.io einen der Trendsetter besucht, die den neuen Digital-Anspruch auch im Gesundheitswesen verankern wollen.

Ein kommunaler Krankenhauskonzern kann ein sinnvoller Weg sein

Ambulantisierung und Digitalisierung verändern die Medizin. Doch Deutschland hinkt hinterher, nicht zuletzt wegen eines immer deutlicher werdenden Investitionsstaus in den Krankenhäusern, aber auch nicht gehobenen Effizienzreserven, vor allem in kommunalen Häusern. Nun drohen auch noch wirtschaftlich stürmische Zeiten infolge der Corona-Krise. Zeit, neu zu denken! Ein kommunaler Krankenhauskonzern kann ein sinnvoller Weg sein.

Länger leben: Gesundheitsunternehmen zwischen Wandel und Ende

Unternehmen werden nicht mehr so alt wie früher. Disruptive Technologien und sich eratisch ändernde Kundenbedürfnisse steigern die Mortalitätsrate von Firmen. Neue, junge Konkurrenten verändern Märkte. Wie der Dynamic Capability-Ansatz die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen erklärt.

Die Revoluzzer der Gesundheitsbranche: Personalisierte Medizin

Ärzte können anhand der Biomarker erkennen, welche Therapie voraussichtlich beim Patienten anschlägt, wie hoch die Dosis sein müsste und welche Medikamente bei ihren Patienten vermeintlich versagen. Die Ärzte müssen nicht mehr verschiedene Therapien testen, um die richtige zu finden. Das Medikament ist also nicht auf eine einzige Person abgestimmt. Stattdessen können Mediziner das richtige Medikament unter vielen verschiedenen für ihren Patienten finden.

Die Revoluzzer der Gesundheitsbranche: Data-Mining

Ein Kratzen im Hals und die Nase ist verstopft. Ist das eine Erkältung oder doch schon die Grippe? Schnell mal das Internet fragen. Wer solche Symptome googlet, findet nicht nur mehr oder weniger hilfreiche Tipps, sondern wird auch getrackt. Google zeichnet auf, was die Nutzer wann und wo suchen. Wenn also gleichzeitig sehr viele Menschen einer Stadt nach Fieber und Gliederschmerzen suchen, könnten das Anzeichen für eine Grippewelle sein.

Die Revoluzzer der Gesundheitsbranche: Neurostimulatoren

Einige Menschen leiden an chronischen Schmerzen, teilweise ihr Leben lang. Schmerzmittel lindern den Schmerz, können ihn oft aber nicht beseitigen. Gängige Schmerzmittel wie Aspirin und Ibuprofen verhindern, dass ein Botenstoff an die Nervenenden andocken und so das Schmerzsignal aussenden kann. Opioide wiederum docken direkt im Hirn oder Rückenmark an und hemmen so die Weiterleitung des Schmerzsignals. Der Effekt erleichtert vielen Patienten das Leben – doch es gibt ein Risiko: Schmerzmittel wie Opioide können abhängig machen. Anders ist das bei Neurostimulatoren.